Hautalterung

Hautalterung - Anti-Aging im Fokus

 

Hautalterung_Anti_Aging_Massnahmen

 

Hautalterung: Ihre Ursachen und gezielte Anti-Aging Maßnahmen gegen Faltenbildung

 

Ab dem 25. Lebensjahr machen sich die ersten Anzeichen der Hautalterung bemerkbar. Erste Linien und Trockenheitsfältchen kommen auf der Hautoberfläche zum Vorschein, die im Laufe der Jahre zu tieferen Falten werden. Im Zuge der Hautalterung verliert das Gesicht an Volumen, Dichte und Definition. Obwohl dieses Szenario unausweichlich ist, existieren wirkungsvolle Behandlungsmethoden und Anti-Aging Maßnahmen, die der Hautalterung vorbeugen und Falten erfolgreich entgegenwirken.

 

Hautalterung - Ein komplexer Prozess

 

Die Zeit vergeht und hinterlässt ihre Spuren auf unserer Haut. Die Haut altert genauso wie alle anderen Organe unseres Körpers. Die Abläufe sind bei der Alterung der Haut sehr komplex. Sie hängen von der genetischen Veranlagung jeder einzelnen Person, vom individuellen Lebensstiel und von äußeren Faktoren ab. Obwohl die Hautalterung bei jedem Menschen unterschiedlich verläuft, ist sie nicht zu stoppen. Entgegenwirken können Sie ihr auf jeden Fall. Die Kenntnis der Auswirkungen von inneren und äußeren Faktoren auf den Aufbau und die Funktion der Haut trägt zu einer besseren Auswahl der Methoden und Wirkstoffe zur Vorbeugung gegen Hautalterung bei.

 

Sichtbare Zeichen und Symptome der Hautalterung

 

Die Alterung der Haut macht sich durch unterschiedliche Veränderungen auf der Hautoberfläche sichtbar. Sie kommen durch strukturelle Veränderungen in unteren Hautschichten zustande. Falten, Pigmentflecken, schlaffe Gesichtskonturen und trockene Hautstellen sind in der Regel die Folgen. Insgesamt zeigt sich die allgemeine Hautalterung durch Faltenbildung, Volumen- und Dichteverlust.

Falten und Fältchen treten zuerst auf und bilden sich vermehrt in den Gesichtsbereichen, die beim Lachen, Sprechen und durch die Mimik intensiv bewegt werden. Dazu gehören die feinen Fältchen am äußeren Rand der Augen, Krähenfüße genannt, die horizontalen Falten auf der Stirn, die vertikalen Falten zwischen den Augenbrauen sowie die Nasolabialfalten zwischen Nase und Mund. Wenn die Haut schlaffer wird, schreitet die Faltenbildung zügiger voran.

Das Erschlaffen zählt zu den ersten Anzeichen für den Volumenverlust der Haut. Weniger Fülle und schlaffe Konturen gehen mit dem Volumenverlust einher und verleihen dem Gesicht einen traurigen, müden Ausdruck. Der Dichteverlust lässt die Haut dagegen stumpfer und dünner erscheinen.

Im Gegensatz zur Faltenbildung und zum Volumenverlust betrifft der Dichteverlust die Haut auf dem ganzen Gesicht und begrenzt sich nicht auf bestimmte Partien. Die Haut verliert ihr vitales Aussehen und neigt zu einer gewissen Stumpfheit.

Wie schnell diese Anzeichen des Älterwerdens auf der Haut sichtbar werden, hängt einerseits von inneren (intrinsischen), andererseits von äußeren (extrinsischen) Faktoren ab.

 

 

Intrinsische (innere) Hautalterung

 

Die intrinsische Alterung der Haut ist mit Ihrer biologischen Uhr verbunden. Dieser natürliche Prozess verläuft in Abhängigkeit von der genetischen Disposition und kann nicht gestoppt werden. Ihr biologisches Alter bestimmt ganz wesentlich die strukturellen Veränderungen in der Haut. Mit voranschreitendem Alter lässt die Wirksamkeit der Zellfunktionen nach.

 

Genetische Faktoren

Genetische Faktoren sind von entscheidender Bedeutung für die Prozesse der Hautalterung. Sowohl die ethnische Herkunft als auch der angeborene Hauttyp beeinflussen, wann sich die Zeichen der Alterung auf der Haut bemerkbar machen. So neigt ein heller, sensibler Hauttyp bereits in jüngeren Jahren zu Faltenbildung, während bei den dunkleren Hauttypen die Falten deutlich später sichtbar werden.

 

Veränderungen innerhalb der Hautschichten

In der Epidermis (Oberhaut) verlangsamt sich mit fortschreitendem Alter der Zellstoffwechsel. Dabei nehmen die Lipidproduktion und die Regenerationsfähigkeit der Zellen ab. Dadurch wird die Haut schneller rau und trocken. Die Epidermis reagiert deutlich sensibler auf UV-Strahlen und der Selbstheilungsprozess der Haut wird langsamer.

In den darunterliegenden, dermalen Schichten der Haut nimmt die Kollagenproduktion ab, wodurch der Kollagen-Anteil reduziert wird. Dies führt zusammen mit dem sinkenden Elastingehalt im Gewebe der Dermis zu einer Erschlaffung der Hautstruktur. Durch die verringerte Elastizität neigt die Haut stärker zu Schäden und erweiterten Äderchen. Die beeinträchtigte Durchblutung wirkt sich negativ auf die Versorgung der Haut mit Nährstoffen und Sauerstoff aus und das Gesicht verliert seine rosig, frische Ausstrahlung. In der untersten Ebene der Haut, Unterhaut (Hypodermis), verändert sich vorwiegend das Fettgewebe. Der Rückgang an Lipid-speichendern Zellen führt hierbei zum sichtbaren Volumenverlust in Verbindung mit tieferen Falten.

 

 

Extrinische (äußere) Hautalterung

 

Äußere Faktoren verstärken maßgeblich die Geschwindigkeit der Hautalterung. Aggressive äußere Faktoren, in Form von oxidativem Stress, beschleunigen massiv die natürliche Hautalterung.

Oxidativer Stress setzt die sogenannten freien Radikale frei, die zu erheblichen Zellschäden führen. Antioxidantien bekämpfen die freien Radikale in der Haut, fangen sie ein und neutralisieren sie. Im Laufe der Zeit kann der Körper diese Zellschäden jedoch nicht mehr effektiv reparieren. Die Anhäufung der Schäden führt dann zur Alterung der Zellen. Eine Vielzahl von äußeren Faktoren lösen oxidativen Stress aus und setzten freie Radikale frei.

 

Hautalterung durch Sonne und Solarium

Massiv vorangetrieben wird die Hautalterung durch Sonne und ihre UV-Strahlen. UV-Strahlen gelten als primärer Faktor für oxidativen Stress durch äußere Einflüsse. Beim Durchdringen der Haut verursachen UV-Strahlen in Form von Sonnen- oder Solarienlicht die Bildung freier Radikale. Diese Sauerstofftmoleküle besitzen ein hohes energetisches Potenzial und können die Haut stark beschädigen, indem sie entweder direkt die DNA beeinträchtigen oder Kollagenfasern, Fettmoleküle oder Proteine zerstören. Die Haut verfügt zwar über ein natürliches Schutzsystem aus Vitaminen und Enzymen, doch können die natürlichen Schutzmechanismen bei übermäßiger UV-Bestrahlung über einen längeren Zeitraum hinweg nicht Stand halten.

Die Beschleunigung der Hautalterung durch Sonne ist somit vorprogrammiert. Seit langem sind sich die Experten einig, dass die Hautalterung durch Sonne massiv beschleunigt wird. Mittlerweile wird vermutet, dass bis zu 80% sichtbaren Anzeichen von Hautalterung auf der Gesichtshaut durch UV-Strahlung verursacht werden. Die beste Prophylaxe der Hautalterung durch Sonne entgegenzuwirken ist die direkte Sonnenstrahlung zu meiden und ein gute Creme mit Lichtschutzfaktor zu verwenden.

 

Hautalterung durch Rauchen

Nikotin gilt als weiterer Provokateur von oxidativem Stress und treibt die Hautalterung durch Rauchen voran. Rauchen verringert die Elastizität der Haut und bewirkt ein fahles und stumpfes Hautbild. Zahlreiche Studien belegen, dass Rauchen eine große Menge an freien Radikalen freisetzt und zu einer verstärkten Faltenbildung führt. Hierbei ähneln sich die Abläufe der Hautalterung durch Sonne. Das Rauchen beschleunigt die Alterung der Haut, indem der Zigarettenrauch ein Ungleichgewicht zwischen der Produktion freier Radikale und der Fähigkeit des Körpers, diese durch Antioxidantien zu neutralisieren, verursacht.

 

Hautalterung durch einen ungesunden Lebensstil

Ein stressiger, ungesunder Lebensstil verstärkt zusätzlich die Anzeichen der Alterung. Der Stress im Alltag verursacht eine vermehrte Ausschüttung von bestimmten Hormonen. Auf diese Weise werden die Prozesse im ganzen Organismus beeinträchtigt. Für ein gesundes und straffes Hautbild, braucht die Haut essentielle Vitamine und Mineralstoffe, die im Rahmen einer gesunden Ernährung und mit der richtigen Pflege anzuschaffen sind. Auch eine zu geringe Einnahme von Flüssigkeiten kann die Festigkeit und die Elastizität des Bindegewebes negativ beeinflussen. Alkohol und ein erheblicher Schlafmangel schaden ebenfalls der Haut und tragen zur vorzeitigen Hautalterung bei.

 

 

Wie kann ich der Hautalterung vorbeugen?

 

Die Anzeichen der Hautalterung, die durch äußere Einflüsse bedingt sind, lassen sich durch eine ganzheitliche Vorgehensweise und effiziente Anti-Aging Maßnahmen erfolgreich bekämpfen.

Hierbei spielt eine gesunde Lebensweise eine große Rolle. Der reduzierte Genuss von UV-Licht, also Sonne und Solarium, gehört zu den ersten vorbeugenden Maßnahmen. Um der Hautalterung effizient entgegenzuwirken, muss auch der Konsum von Alkohol reduziert werden. Mit dem Rauchen ist am besten aufzuhören. Zudem sollten Sie ausreichend trinken, erhebliche Stressfaktoren abbauen und auf einen gesunden Schlafrhythmus wert legen.

Eine individuell abgestimmte Hautpflege ist essentiell bei der Behandlung aller Zeichen der Hautalterung. Die Gesichtspflege sollte immer an die Bedürfnisse der Haut angepasst werden. Für eine optimale Vorbeugung vor Hautalterung sollten Sie den Fokus auf den Schutz der Haut vor freien Radikalen legen und die Synthese von Kollagen und Elastin ankurbeln. Weiterhin müssen Sie Ihre Haut mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgen. Ergänzend sollte die Haut mit einem Lichtschutzfaktor gegen die zellschädigenden UV-Strahlen geschützt werden.

Zu den wichtigsten Anti-Aging Wirkstoffen für eine vorbeugende Pflege gegen die vorzeitige Alterung der Haut sind:

  • hochwirksame Antioxidantien. Dazu zählen u.a. Vitamin E, Vitamin C und antioxidative Pflanzenextrakte, wie die sogenannten Power- oder Super-Fruits Acai, Goji und Cranberry
  • Substanzen zur Stimulation der Kollagensynthese wie Retinol (Vitamin A) oder Vitamin C und ihre Derivate
  • Inhaltsstoffe, die der Hemmung des Kollagenabbaus dienen
  • UV-Filter - in Gesichtscremes und hochwertigen Tagescremes als LSF/SPF-Schutz auf der Verpackung gekennzeichnet
  • Mineralstoffe und essentielle Nährsubstanzen

Es existieren zahlreiche Möglichkeiten, um das Hautbild sichtbar zu verbessern und Schäden zu revidieren. Lesen Sie jetzt, welche Wirkstoffe bei der Zusammenstellung essentiell sind und wie Sie > gezielt der Hautalterung vorbeugen!